Reisebeschreibung
Die Jubiläums-Wiesn 2010 wird XXL!
Zum 200. Geburtstag des Oktoberfestes gibt es so einiges Neues. Die Wiesn wird 2010 größer, länger und noch lustiger. Neue Fahrgeschäfte, umgebaute Zelte und eine extra Wiesn im historischen Stil.
Ein Tag mehr Wiesn – ein Tag mehr Party
Zum 200. Geburtstag der Wiesn wird ein Tag länger gefeiert! Das Oktoberfest endet deshalb nicht am Sonntag, den 3. Oktober, sondern erst am Montag, den 4. Oktober.
Für diesen Tag hat man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die großen Mittelschiffe der Bierzelte dürfen an diesem Tag nicht durch Reservierungen gebucht werden, so dass besonders Münchner und Gäste aus dem Umland an diesem Extra-Tag einfacher einen Platz bekommen sollten.
Für Boxen und Balkone werden auch an diesem Tag Reservierungen vergeben.
Und noch ein tolles Geburtstagsgeschenk wartet auf die Gäste: In jedem Fahrgeschäft wird es an diesem Tag eine Gratis-Stunde geben!
Die Zelte und das Gelände: Schöner, größer und sicherer
Zur Jubiläumswiesn verschönern viele Wirte ihre Zelte.
Das Augustinerzelt bekommt nach über 60 Jahren wieder einen Turm. 25 Meter hoch soll er werden und über die ganze Festwiese sichtbar sein. Im ersten Stock des Turmes befindet sich das Fasslager, aus dem die traditionellen Holzbierfässer mit einem Lift, für alle Gäste sichtbar an der Außenfassade, abtransportiert werden können.
Das Winzerer Fähndl wird komplett renoviert und auch eine rauchfreie Lösung bereithalten. Ebenso das Hippodrom, das nun einen großen Raucherbalkon gebaut hat.
Nach zwei Jahren Pause ist auch das gemütliche Stüberlzelt vom Metzger VinzenzMurr wieder da. "Zum Spanferkerl" wird eine neue Imbissbude heißen, die sich mit Schweinderl auf dem Dach und Köstlichkeiten rund ums Spanferkel präsentiert. Im Weinzelt gibt es ein billigeres Mittagsmenü zum Jubiläum für 23 € und in der Fischer-Vroni können montags bis donnerstags nachmittags Familientische für nur 10€ reserviert werden.
Gerade nach den jüngsten Ereignissen in Duisburg ist die Sicherheitsfrage auf dem Oktoberfest wieder ganz groß. Die Wiesnorganisatoren haben zusammen mit Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept, das Massenpanik verhindern soll und im Notfall optimales Eingreifen erlaubt.
Für mehr Sicherheit vor Terror gibt es drei Sperrringe rund um das Oktoberfest. Dieses Jahr sollen große Blumenkübel und Betonschwellen auf den Straßen um das Gelände Terroristen die Zufahrt erschweren.
Schon am Tag vor dem Anstich am 17. September startet die historische Wiesn im Südteil des Festgeländes, wo man den Anfängen des Oktoberfests im frühen 19. Jahrhundert gedenkt.
Die nostalgische Wiesn besteht aus alten Karussellen, einem Ausstellungszelt des Münchner Stadtmuseums, einem Tierzelt des Tierschutzvereins, einem historischen Festzelt sowie einem Kulturzelt und kostet 4 € Eintritt. Rathskeller-Wirt Toni Winklhofer verzichtet im Festzelt auf moderne, bunte Banner und setzt ganz auf traditionelle Gründekoration. Wie in alten Zeiten geht es hier gemütlich und besonders familienfreundlich zu: Wer keines von den angebotenen Grillsteaks mag, kann sich seine Würstl selbst mitbringen und braten lassen. Für die Kleinen gibt es selbstgemachte Limonade. Die Maß mit dem etwas süßerem und dunklerem Bier kostet hier 8,80€.
Im Kulturzelt Herzkasperl lebt bayerische Kultur und Volksfestatmosphäre neu auf. Der Wirt des Frauenhofer Restaurants Beppi Bachmaier lädt verschiedene Kabarettisten, Gstanzelsänger, die bekannte Biermösl-Blosn sowie Schauspielschüler der Münchner Otto-Falckenberg-Schule ein. Draußen sowie drinnen gibt es ca. 850 Plätze, Reservierungen sind möglich.
Im Tierzelt werden heimische Haus- und Wildtierarten zu sehen sein. Dazu kommen noch die Pferde, denn in Anlehnung an die Ursprünge der Wiesn, einem Pferderennen, findet heuer zweimal täglich ein kleines Pferderennen statt!
Neue Fahrgeschäfte
Mit dem "Rocket" geht es fast hoch bis zu den Sternen. Der überdimensionale Kettenflieger buxiert seine Fahrgäste 55 Meter über die Erde, wo sie sich in einem Radius von 32 Metern mit rund 60kmh drehen werden. Nur sechs Passagiere steigen gleichzeitig in Raketengondeln nach oben, die sich als Höhepunkt überschlagen werden.
Ein bisschen harmloser, aber nicht weniger spannend wird es im "Alpenrausch". In diesem Laufgeschäft müssen die Gäste durch Lasertunnel, Wasserspiele und über eine Toboggan-Rutsche.
Echte Tiere gibt es in "Amazonas", ein weiteres Laufgeschäft, in dem unerschrockene Abenteurer über einen Hindernissparcour an exotischen Spinnen, Reptilien und Fischen vorbeimüssen.
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